Chancengleichheit

Login |
 
 

Diskriminierungen und sexualisierte Gewalt,

Anzügliche Zettel auf dem Schreibtisch, permanentes Anstarren, "zufällige" Berührungen, unerwünschte Mails/SMS oder Geschenke. Sexuelle Belästigung hat viele Formen und – sie ist ein heikles Thema. Oft fällt schwer, sich darüber klar zu werden, ob der andere es nicht „einfach nur nett“ meint, „der flirtet halt gern mal“. Man will kein/e Spielverderber/in sein, sich nicht als prüde hinstellen lassen.

Studien haben gezeigt, dass zwischen 60 und 80% der Frauen und zunehmend auch Männer schon einmal in irgendeiner Form betroffen waren. Die Universität ist dabei nicht besser oder schlechter als andere Institutionen, sondern Abbild einer gesellschaftlichen Realität.

Mit der zentralen Anlaufstelle hat die Universität,eine Möglichkeit geschaffen, an die sich alle Mitglieder der Universität wenden und vertraulich aussprechen können, wenn sie sexuell belästigt, bedroht oder diskriminiert werden. In gemeinsamer Absprache mit Ihnen überlegen Inés Eckerle oder Reinhard Mack, ob und welche weiteren Schritte Sie gehen können. Manchmal genügt das vertrauensvolle Gespräch, manchmal sind weitere Gespräche mit den  Vorgesetzten oder den Beschuldigten angebracht, ein Coaching oder eine Versetzung.

  • Sexuelle Diskriminierung: Herabsetzung, Benachteiligung aufgrund des Geschlechts
  • Sexuelle Belästigung: verbale und körperliche Übergriffe auf die Person
  • Sexuelle/sexualisierte Gewalt: Nötigung und Vergewaltigung

Die Richtlinie gegen Diskriminierungen und sexualisierte Gewalt der Universität Konstanz gilt für alle Universitätsmitglieder.

Inés Eckerle und Reinhard Mack sind die Ansprechpersonen für Fragen zu sexueller Belästigung. Mit ihnen können Sie ein vertrauliches Gespräch führen und gemeinsam die weiteren Schritte überlegen.